Indien Cherry AA
100% Robusta, kräftig und ausgesprochen säurearm – mit ordentlichem Koffein-Kick. Macht einen vollmundigen, dunklen Cold Brew.
Ratgeber · Rezept · Bohnenempfehlung
Kalt extrahiert, langsam gezogen, von Natur aus mild: So gelingt Cold Brew zuhause – mit den richtigen säurearmen Bohnen aus traditioneller Holzfeuerröstung.
Die Methode
Anders als ein abgekühlter Filterkaffee entsteht Cold Brew durch einen langen, kalten Auszug: Grob gemahlener Kaffee zieht über viele Stunden in kaltem Wasser.
Weil die Hitze fehlt, lösen sich deutlich weniger Bitter- und Säurebestandteile. Das Ergebnis ist ein besonders weiches, mildes Getränk – der Grund, warum Cold Brew bei empfindlichen Genießerinnen und Genießern so beliebt ist.
Die kalte Zubereitung macht den Kaffee von sich aus säureärmer. Startest du zusätzlich mit einer ohnehin milden, säurearmen Bohne, wird der Cold Brew besonders rund und bekömmlich.
Unsere Kaffees werden traditionell über Holzfeuer im Trommelröster geröstet – ein Verfahren, das für ein mildes, säurearmes Geschmacksprofil bekannt ist.
Das Grundrezept
100 g grob gemahlenen Kaffee mit 1 Liter kaltem Wasser verrühren.
Abgedeckt 12 bis 18 Stunden im Kühlschrank extrahieren. Rund 16 h sind ideal.
Durch feinen Filter, Sieb oder French Press abgießen – fertig ist das Konzentrat.
Mit Wasser, Milch oder Eis nach Geschmack auf Trinkstärke verlängern.
Unsere Empfehlung
Drei röstfrische Favoriten aus Holzfeuerröstung – von samtig-mild bis kräftig-intensiv.
100% Robusta, kräftig und ausgesprochen säurearm – mit ordentlichem Koffein-Kick. Macht einen vollmundigen, dunklen Cold Brew.
100% Arabica mit Noten von Milchschokolade und Mandel. Rund, sanft, unkompliziert – der Allrounder für einen weichen Cold Brew.
100% Arabica, mittlere Säure mit kräftigem Aroma – Bitterschokolade und Karamell. Für alle, die mehr Spiel und Tiefe im Glas mögen.
Häufige Fragen
Eiskaffee ist meist heiß gebrühter Kaffee, der über Eis gekühlt wird. Cold Brew wird von Anfang an kalt extrahiert – über viele Stunden mit kaltem Wasser. Dadurch schmeckt Cold Brew milder und weniger säuerlich.
12 bis 18 Stunden im Kühlschrank. Kürzer wird der Kaffee wässrig, deutlich länger kann er bitter werden. Rund 16 Stunden sind ein guter Startwert.
Grob, ähnlich wie für die French Press. Zu fein gemahlener Kaffee macht den Cold Brew trüb und übermäßig bitter und lässt sich schwer filtern.
Für ein Konzentrat etwa 1:8 bis 1:10, zum Beispiel 100 g Kaffee auf 1 Liter Wasser. Das Konzentrat wird vor dem Trinken mit Wasser, Milch oder Eis verlängert.
Gut verschlossen im Kühlschrank etwa 7 bis 10 Tage. Mit Milch verdünnt nur 1 bis 2 Tage – die Milch am besten erst direkt ins Glas geben.
Als Konzentrat ja, weil mehr Kaffee pro Wasser verwendet wird. Auf Trinkstärke verdünnt ist der Koffeingehalt mit normalem Kaffee vergleichbar. Robusta-Bohnen enthalten von Natur aus mehr Koffein als Arabica.
Grundsätzlich alle. Besonders rund werden schokoladig-nussige, säurearme Bohnen; kräftige Sorten ergeben einen intensiven Iced Coffee, hellere Röstungen mehr fruchtige Lebendigkeit.
Nein. Ein Glasgefäß und ein Filter – Filtertüte, feines Sieb oder French Press – reichen aus. Praktisch sind Cold-Brew-Karaffen mit integriertem Siebeinsatz.
Säurearme Bohnen aus Holzfeuerröstung, schnell geliefert – bereit für deinen ersten Cold Brew der Saison.
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